| Marshal Voroshilov (Kresta-2 Cl.), Kombrig, 1:700 :: Bismarck, Revell, 1:350 |
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:10 Titel: "HMS Hood" Trumpeter/Lion Roar 1:350 FERTIG |
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Ich zieh mal eben den BB hier her.... begonnen am 25.08.2007
Servus zusammen,
hier wird der Baubericht der H.M.S Hood mit dem PE Satz von Lion Roar entstehen.
Ich weiss noch nicht ob ich es als Wasserlinienmodell oder als Vollmodell bauen soll. Aber in dem LR PE Satz sind nette Details für das Unterwasserschiff enthalten. Wäre sicher schade diese zu verschenken...
Heute ist schon mal der Bausatz gekommen und ich finde ihn wirklich gelungen. Dokumentation und Lieferumfang sind wirklich toll. Es sind bereits einige kleine PE Teile enthalten. Auch erscheinen mir die Teile filigraner als bei Tamiya, besonders in der Öberflächenstruktur des Decks und einiger Luken. Eine Bausatzvorstellung findet ihr hier:
http://modellbauer.foren-city.de/topic,2748,-trumpeter-h-m-s-hood-1941-1-350.html
Der erste Eindruck ist ganz nett. Die Dimensionen lassen ahnen das damit etwas wirklich tolles angestellt werden kann.
Ich freue mich schon sehr auf den Bau. Die Hood ist auch noch mal 14cm länger als meine POW, die sich immer deutlicher der Fertigstellung nähert. Es wartet, wenn alles gut geht, hier in der Militärschifffahrtsecke noch eine kleine Überraschung auf Euch. Also Geduld......aber die habt ihr ja eh alle reichlich :-D
UND HOLY SH.... BIN ICH FROH DAS DIE TIEFGANGSMARKEN ALS DECAL HAT!!!!!!!!!!!!!!!!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D _________________ NAVIGARE NECESSE EST

Zuletzt bearbeitet von MöLDERS am 26 Apr 2008 1:35, insgesamt einmal bearbeitet |
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:12 Titel: |
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Servus zusammen,
ich hab in Vorbereitung auf die Hood mein Zimmerlein ein wenig umgebaut Einige Sinkstellen und die Wasserlinie müssen mit Spachtelamsse in verschiedenen Konsistenzen bearbeitet werden. Das war eine sehr intensive Arbeit die noch nicht einmal richtig beendet ist.
Es passte zwar alles sehr gut, jedoch musste ich die Wasserlinie in ihrer kompletten Länge so verspachteln das sie jetzt echt wasserdicht und sicher 100% hydrodynamisch ist. BR BR
Ich will mich aber überhaupt nicht beschweren, es war zwar ne Schweinerei aber es hat auch Spaß gemacht. Das Ergebnis zeig ich euch mal.
Erst mal mein Teilelager
Und hier mal die Sache mit dem Rumpf
Ich hab heute Tamiya Putty mit Nagellack verdünnt und den Spachtel mit dem Pinsel aufgetragen. Das MES Kabel ist mit dem Skalpell und Sandpapier entfernt worden.
Im neuen Zimmer herscht jetzt System und jetzt mach ich auch die POW fertig. Am WE spätestens sollte es so weit sein.
Heut ist auch die Literatur zur Hood eingetroffen. Der Titel hält was er verspricht:
Anatomy of the Ship "The Battlecruiser Hood"
Hab selten ein so ein geiles Buch als Quelle in der Hand gehabt.
Vo den Luken über das Rig bis zu den Antennen und noch weiter. Bootsdavits, Schornsteine, Schlauchboote, Kessel, Panzerung, Maschinentelegrafen, Decksschnitte, Plattformen, Kräne, Bewaffnung einfach ALLES was wichtig ist, liegt in technischer Zeichnung oder Foto vor.
Der Umschlag ist gleichzeitig ein Bauplan und hängt an der Wand. G E I L ! ! !
Hab mal ne so was wie ne Buchvorstellung versucht
http://modellbauer.foren-city.de/topic,5660,-buchvorstellung-anatomy-of-the-ship-the-battlecruiser-hood.html#50059 _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:13 Titel: |
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Servus zusammen,
In den Pausen des Rigging (schreibt mer des so?) hab ich mich dann mal mit dem Unterwasserschiff und dem MES Kabel der Hood beschäftigt.
Die ganze Geschichte passt erst schon mal sehr gut (PE zu PVC). Bislang muss ich sagen das die reliefgeätzten Teile sehr sehr gut aus der Platine zu schneiden sind und eine neue Klinge butterweich durch die Halterungen des PE geht. Mit UHU SK-Gel punktuell aufgetragen hatte ich genug Zeit zu korrigieren. Allerdings ist die Klebeleistung nicht so der Burner. Was allerdings auch so seine Vorteile hat. Doch dazu später mehr....
Die Passgenauigkeit des Trumpeter Satzes enttäuschte mich im achteren U-Schiff Bereich ein wenig. Ich dachte wer so viel Wert auf Details an den verschiedensten Stellen legt, da könnte man eigentlich sofort kleben. Weit gefehlt..... schleifen, anpassen, schleifen, schleifen, anpassen....
But anyway.... Der Name der Veranstaltung ist Modell-BAU und nicht Modell-STECKEN. :D
OK... und so haben wir jetzt diese Situation am Ruderblatt
Vielleicht siehts man auf den Bildern nicht, jedoch ist hier noch eine kleine Challenge enthalten. PE und PVC harmonierten hier nicht ganz so. Ich werd wohl mit einem feinen Pinsel ein wenig verdünnten Putty hier und da auftragen müssen, damit es aus "einem Guß" wirkt. Seis drum! Bauen und net stecken. BR
By the Way...die Schraube is nur mit Klebemasse angesteckt.
Und jetzt der Bezug zu den oben erwähnten, für mich wichtigen, Korrekturmöglichkeiten.
Im Manual von Lion Roar ist hier ein kleiner Hatrick enthalten. Ich musste einen Teil wieder schnell entfernen weil ich mich nur aufs LR Manual verlassen hatte. Ein Blick auf den Plan, (Anatomy of The Ship: The Battlecruiser Hood) sagte mir sofort das ich hier mit dem MES erst viel später wieder nach oben gehen muß. Und zwar ziemlich genau in der Mitte der Barbette des Turm "Y" (An der Vorderkante zweier Poller).
Das UHU Gel hatte noch nich angezogen und so konnte ich C4 wieder entfernen und noch eine gestutzte Länge C1 einziehen. Dann hats gepasst.
Feldwedel hat sich mal gewünscht das mehr Fehlervermeidung in Bauberichten enthalten sein sollte. Here we go.... BR BR BR BR
Wir alle wissen des mer manchmal was verreißt. _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:14 Titel: |
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Hab hier mal ein par Vorher-Nacher Samples zusammengestellt
Als erster der BB Schraubensatz. OBACHT hier beim montieren! Drehrichtung der Schrauben beachten! Ich hab eine wieder abziehen müssen weil in der LR-Bauanleitung nix stand. 2x hingeschaut und korrigiert BR BR BR
Hier der Bug
Hier der "Deckssprung" Glaub das heißt so....
Der Schraubensatz von oben.....???.....nee......von UNTEN!!!! )))))
Der Steuerbord-Schraubensatz
Dann noch mal ein Macro von der Schraubensektion an StB
Sodele....das wars für heut! Bis später!!!!
PS: Ich soll euch noch von Ginger der Bordkatze grüßen! :D :D :D _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:15 Titel: |
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Ich habe mich mit den Ankerketten und dem Deck beschäftigt.
Als erstes habe ich die Vertiefungen im Deck zur Führung der Ankerketten angefertigt. Im Original waren diese plan und ohne Loch. Nett von den Trumpeters fand ich das die Abdeckungen der Öffnung zum Kettenkasten dick genug waren um eine Kette durchzuführen. Also habe ich diese von innen aufgefräst
hier die kleinen Helferlein von Proxxon die dieses Unterfangen erst möglich machten:
Kollege Kugelfräse
Kollege Spitzfräse
Kollege feine Kugelfräse
Kollege Polierer
Kollege Bohrer war grad Bier holen
:lg
Hier das Ergebnis der Operation
Dann ging es in mehreren Schritten weiter mit dem lackieren der Decks
Als da wären
Eine Runde Tamiya XF-55
Mit dem Bleistift dünne Linien ziehen um einzelne Planken zu betonen
Eine Runde Deck schrubben (washing) mit Lukas Studio 382 und Citrus Terpentin
Dann wieder XF-55
Und dann ein Gang mit Lukas 231 Lichter Ocker und MIG Thinner for Washings
In der selben Reihenfolge hier noch Bilder vom hinteren Teil des Decks
Vorsprühen
Bleistift
Washen
Nachsprühen
Finish
Bleistift sollte man vielleicht nach dem Nachsprühen machen oder stärker betonen.
Ich denke man kanns erst mal so lassen. Die Fugen zwischen den Planken sind dezent betont und verleihen der Oberfläche eine feine Struktur. Wenn dann noch Leben auf Deck einzieht wirds sicher recht ansprechend aussehen. Auch wenn man von den Bleistiftstrichen nix mehr sieht. Da hätte ich einen schwarzen Fineliner nehmen sollen, oder eine andere Reihenfolge. Mal sehen ob ich Lust habe das noch zu ändern. Weiter gehts heute nachmittag mit der SA _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:17 Titel: |
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Hi all
SA
Hier die Pics:
Leider konnte ich bei den Leitern hinten die eigentlich von mir bevorzugte 3d Methode hier nicht anwenden. Mike macht es auch grade an seinen Missouri Türmen so. Ich hätte auf die oberen Griffstücke verzichten müssen. Eine Kombi schien mir auch nicht möglich. An anderer Stelle werd ich allerdings wieder zurückschwenken. Morgen werd ich das mal lackieren. _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:19 Titel: |
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Hi Leutz!
ich glaub jetzt kann ich endlich sprühen.... :kr :lg
Jetzt mach ich die Gun klar.... _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:20 Titel: |
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Auf meinem Schreibtisch stand gestern alles im Zeichen von Recherche und Umsetzungsversuchen
Ich hab erst mal mit der Fräse Löcher in das untere Resin geschnitten um Halterungen zum sprühen zu gewinnen. Ich bin allerdings ein wenig zu tief in die Bücher gefallen und habe dann auch noch das Ankergeschirr angefangen. Ferner habe ich auch alle Leitern in 3d umgebaut.
Deswegen habe ich die Blastbags nicht mehr geschafft, aber die kommen heute Abend dran und dann gibts auch die ersten Bilder in Verbindung mit dem Rumpf. Es steht hier bereits gesteckt neben mir und ich kann nur sagen...ui...ui...ui......bis jetzt klappt eigentlich alles :D :D :D
Aber dazu heut Abend mehr....
Ich hab mich hier also ein wenig im kreativen Chaos gewälzt, so wie ich es am liebsten habe
dann habe ich die Türme lackiert. Diese werden heute Abend gewaschen und mal sehen ob ich auch n par Rainmarks hinbekomme. Die Jungs von der Panzerfraktion haben mir da so einige Denkanstöße gegeben... BR BR BR
Nebenbei habe ich wie gesagt am Ankergeschirr gewerkelt. Übrigens (@Mike) der Grund warum die Decks zwar bereits an den Rumpf angepasst, jedoch noch nicht aufgesetzt sind. Ich musste das Teil ständig drehen um sauber malen zu können. Das wäre auf dem Rumpf nicht so einfach gewesen. Am Ende fällt mir noch n Propeller ab.. BR BR BR
Und immer schön hart an der Vorlage lang........ :D :D :D
einen Turm hab ich mal aufgesetzt.....
Heut Abend dann weiter wie angekündigt. Jetzt muss ich erst mal nach Hamburg. Bis dann! _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:21 Titel: |
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Hi alle! :D
ich hab mich entschlossen das Altern ganz an den Schluß zu setzen um eine gewisse Gleichmäßigkeit aufrecht zu erhalten. Also heute erst mal kein Rainmarking.
Nach den Vorlagen aus dem Anatomy habe ich am Ankergeschirr noch eine weiteres Skylight mit Vorreiber, eine Stütze für Rig, sowie die Handräder für die Kettenbremsen angefügt. Außerdem habe ich die Blastbags (Geschützhosen) und die Barbetten lackiert. Für die Blastbags eines Turmes habe ich zwischen 20 und 40 Minuten benötigt da ich es freihand gemalt habe, ohne zu maskieren. Zwischendurch musste ich mich mal immer wieder kurz entspannen. Ich hatte eben keine Lust die gebrushte Oberfläche der Panzerung nochmal mit Pinselstrichen verschlimmbessern zu müssen.
Als erstes drei Schritte der Barbetten-Lackierung.
1.) Maskieren des Innenradius
2.) Maskieren des Außenradius
3.) Nach dem sprühen
Dann hab ich mir die Teile einzeln noch mal vorgenommen und auf Fehler kontrolliert.
Und das dann alles mal zusammengesteckt
Achtern muss ich noch die Barbetten lackieren. Danach werd ich mal die Decks aufkleben und dabei versuchen die Öffnungen für die Bausatzteile der Wellenbrecher auf dem Vorschiff zu verschliessen da hier PE verbaut wird. Irgendwas stimmt schon wieder mit der Farbe der Blastbags net. Gemischt ist diese aus Mattweiß XF-2 und Deckstan XF-55 und nen Drop X-20. Und es glänzt trotzdem wie Schwarte und ich darf wieder Mattlack drüberhaun. Nun denn...sei´s drum.... da hab ich mal noch Nachholbedarf....
Bis später also! _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:22 Titel: |
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Wie angedroht geht es jetzt weiter mit den achteren Barbetten der SA. Hier das obligatorische maskieren
und das Ergebnis der Aktion
In Vorbereitung auf die Decksmontage widmete ich mich den Ankerketten.
Hier der Zustand aus der Packung. Die Ketten sind im Lieferumfang des Lion Roar Satzes mit dabei. Leider nicht die Kettenstopper....
Das ganze wurde mit Humbrol Matt 160 eingefärbt.
Und im Nachgang mit einem Mix aus hellem und dunklen Rost behandelt.
Dann erfolgte das Besudeln des Modelles mit den Pigmenten
Dann wurden die Pigmente wieder mit Haftknete entfernt. Weil ich hier grad so schön dabei war habe ich auch gleich die Kalfaterung der Decksplanken bearbeitet. Wie man hier schön sieht kann man mit der Haftknete wahlweise scharfkantig oder im sanften Übergang arbeiten.
Hier das ganze nach der Pigmentbehandlung
Und weiter gehts...... _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:23 Titel: |
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Servus zusammen,
ich hab mir viel Zeit gelassen mit den derzeitigen Schritten und werd auch nicht wesentlich anziehn. Zum Teil auch nicht ganz freiwillig da jetzt wirklich für meine Begriffe anspruchsvolle Bauabschnitte anstehen. Das heutige Ankleben der Decks war auch ganz lustig da durch die Veränderung der Spannungsverhältnisse im Rumpf an einigen Stellen die MES Schleife instabil wurde.
Die Konstruktion der oberen Decks ist eine komplexe Angelegenheit aus PE und PVC. Man muss wirklich sehr genau schauen wo was montiert werden soll, da man hierzu aus der LionRoar Anleitung zwar die Nummern der Bauteile aber keinerlei Hinweise über deren Position bekommt. Bei jedem Schritt muss man daher genau prüfen ob hier PE verbaut wird oder nicht, was wiederum Auswirkungen auf die Reihenfolge hat.
Also ich würde schon sagen das es sich um eine wirklich anspruchsvolle Angelegenheit handelt.
Wenn ich da an das friedliche Klebstoff schnüffeln an meiner POW denke.... Das war wesentlich einfacher da die Aufbauten im wesentlichen aus zwei Sektionen achtern und mittischiffs bestanden und ich dort das ganze Schiff eigentlich bereits vorab zusammenstecken konnte.
Nun ja....Wenn das Shelterdeck (Schutzdeck mit Bootsdeck und Essen) erst mal auf dem Oberdeck steht solte es eigentlich etwas einfacher werden. Bis dahin dauert alles etwas länger. Aber das heisst auch länger Freude am bauen! :D :D :D :D :D
Genug der vielen Worte
Als erstes ein Bild von der ersten "Hochzeit" auf der Hood. Das aufseten der drei Decksteile des Oberdecks. Ein immer wieder prickelnder Bauabschnitt da man hier leicht Kleber auf bereits lackierte Flächen kleckern kann.
Hier möchte ich Euch mal ein par von kleinen Gimmicks zeigen die einen so erwarten. Der Boden hinter den rot markierten Türen ist ungefähr 1,5mm zu hoch. Eine sehr unschöne Kante bleibt zurück wenn man am Blickfang Seitenwand keine Lösung improvisiert.
Der etwas größere Spalt am Übergang zum PVC Teil links ist mittlerweile fast verschwunden. Es bleibt immer noch das Türproblem. Hier werd ich versuchen den Boden durch Fräsen und schleifen soweit abzusenken das er plan mit dem Türrahmen liegt
Ich ließ mir also Zeit und beschäftigte mich erst mal mit anderen Sachen. Wenn man mal "bissi Luft" an so ein Problem läßt findet sich oft ein Weg.
Ich widmete dann also mein Augenmerk wieder einem Teil an dem ich sehr gern arbeite.
Dem Vorschiff.
Nach einem leichten Preshading wurde der vordere Wellenbrecher lackiert.
(Danke an @Markus für die Anregung
:D :D :D )
Diesen habe ich dann auch gleich mal montiert.
Die offenen Luken sind von mir ins Deck gefräst worden. Bei den PE ist hier die Fassung des Lukendeckels mit dabei, mit dem man eine sehr saubere Verblendungh des gefrästen Löches bekommt. Hat man erst mal die richtigen Teile beieinander ist das Lion Roar PE ein sehr tolles Material. Die Befestigungen in der Platine lösen sich fast von selbst und das Material ist sehr gut nach dem austrennen nachbearbeitbar.
Hier noch zwei Bilder der Hood mit den offenen Luken, einmal von 1929 und aus den frühen 30ern. Die Luken wurden nach meinen Infos bis 41 nicht wesentlich verändert.
das wars für heute. Ist schon wieder viel zu spät und morgen ist ein langer Tag. Bis später also _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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MöLDERS Site Admin

Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:24 Titel: |
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Eigentlich wollte ich Bernd Villhauers ( http://www.ig-waterline.de.ki/ ; http://www.modellversium.de/galerie/artikel.php?id=3040 ) Idee mit der Säule übernehmen. Ich nehme an das die zu erstellende Säule dann anstatt etwas zu tragen dann etwas nach unten zieht. In diesem Fall das Deck. Ich hab dann bissi rumprobiert und habe bemerkt das C13 diese Funktion in meinem Fall übernehmen kann.
Allerdings war dies nicht genug nach unten. Noch weiter drücken/ziehen wollte ich dann nicht, da langsam die dicht beiliegenden Teile C17 und C18 (Wände im inneren Bereich und gleichzeitig Auflageflächen für das Center- oder Sehelterdeck) anfingen an den Enden in der Luft zu hängen. Also griff ich die Idee einer Strebe auf Zug von Bernd auf, kombinierte diese mit meiner Anfangsidee vom fräsen auf Plan und kam dann zu diesem (vorläufigen) Ergebnis:
Direkt unter dem schweren Feuerzeug das Teil C13 welches das Zwischendeck nicht trägt sondern drückt
Und hier das Ergebnis der Anpassung. Der rot umrahmte Bereich weist noch eine kleine Lücke auf. Diese wird dann nach der Montage der Treppe nicht mehr zu sehen sein
 _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:25 Titel: |
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@All
Das aufsetzen des Shelterdecks ist eine fummlige Sache. Ich hatte heute erst die richtige Idee wie ich das bewerkstelligen kann. Ich bin jetzt so weit das ich morgen die letzten Sachen an Stellen erledigen kann die demnächst zugebaut werden. Dann wird lackiert so weit möglich.Das ganze wird zu einer echten Herausforderung da man die Teile nach dem lackieren doch noch umständlich handlen muss. Das Problem liegt weniger innen als aussen. Da kann man sich nun mal keine Macken erlauben. Aber ich will jetzt nicht so viel vornweg greifen. An dem Thema wird noch einige Zeit vergehen. Ich hoffe das zum WE abschließen zu können.
OK here we go....
achtern hab ich eigentlich erst mal alles, so weit das trocken abzusehen ist, in einen Ausgangszustand versetzen können
der Bereich vorne hat auch noch mal so seine Tücken wie man erkennen kann. Hier werde ich Plastiksheet und verdünnten Spachtel verwenden. Rechts neben der kleinen Tür ist da noch so eine Problemstelle. Der Artillerieleitstandbereich wird noch weiter nach oben aufgebaut und dann mit den beiden gewinkelten Seitenblechen verbunden. Hier soll auch ein "Verbinder" hinter der Wand für Halt sorgen. Gut zu erkennen ist hier die Kombination von PE und PVC. Die Öffnungen sind im Plastik vorgefräst und dann mit dem PE verblendet. Anders würden die PE keinen Halt finden.
Der achtere Bereich ist bereits einigermaßen klar zum lackieren.
eine Gesamtansicht
Die Tücke liegt im Detail. Da muss eben noch ein Deck oben drauf und das muss nun mal sauber mit den gestückelten Wänden abschließen. Eine echte Challenge....... _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:25 Titel: |
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Servus zusammen,
bislang liegt im Poll die detaillierteste Variante vorn. Ich hätt auch so gevotet. :D
Fangen wir einfach mal mit dem Lion Roar PE an. Ähnlich wie bei White Ensign kann man hier bei Treppen und Niedergängen die Stufen fein modelliert darstellen. Auch die Stege der Treppen sind releifgeätzt und aufwändig mit den entsprechenden Löchern und Aussparungen versehen. Das in Form bringen der Stufen erfordert einiges Geschick. Ich finde jedoch die Lion Roar Treppen besser als die White Ensign. Das Material ist stabiler.
Auf dem nächsten Bild wird es dann wirklich haarig. Der Haken: Die PE-Teile selbst sind als Wand allein zu dünn. Es muss eben von oben noch ein Deck weitestgehend bündig abschließen und die Sache muss unten auch mit der Bordwand harmonieren. Ich habe dann versucht das PE auf die PVC Teile aufzukleben und musste feststellen das es dann wieder zu dick ist. Also brachte ich "Stempel" an unauffälligen Stellen an.
An Stelllen an denes möglich war habe ich mit der Proxxon bis zu 1,5mm Anlagefläche entfernt
An dieser Stelle klaffte ein ca. 0,9mm Haarriß den ich mit Gießast verfüllte und mehrmals lackierte. Die Nacharbeiten begann schon vor der Decksmontage.
Hier der Stand direkt nach dem aufsetzen des Decks. Während ich beim verkleben darauf achtete so weit wie möglich bündig zu sein, taten sich an anderer Stelle unbemerkt neue Baustellen auf. Ich hätte während des Klebevorganges vielleicht ein wenig besser kontrollieren sollen, aber dazu bräuchte man wahrscheinlich das Modell auf einem Drehteller. Der dünne schwarze Strich in der roten Umrahmung ist Gießast. Auf dem Bild ist bereits etwas vorgeschliffen
Hier nun die einzelnen Stufen der Nachbearbeitung. Hier wurde jetzt Sheet eingefügt auf dem ich Kleber lange einwirken ließ. Das angeweichte Plastik verband sich wie Füllmasse mit der Umgebung.
Hier nun der Stand am Ende der Nacharbeiten. Mittlerweile habe ich auch nochmals drübergebrusht. Im weiteren Verlauf des Baues kann man die Stelle immer wieder sehen. Sie wird laufend verbessert.
Und das ist nur EINER der vielen Punkte an denen hier noch viel zu machen war und ist. Nicht zu vergessen, das alles in mehr oder minder gleicher Form immer schön x2!!!
Ein weiteres kleines Vorher-Nacher Sample möchte ich euch nicht vorenthalten. Ihr könnt euch sicher noch an das folgende Bild erinnern auf dem man dieses dramatische Chaos an der vorderen Aufbautenkante erkennen kann.
Verfüllt mit Sheet, Kleber, Gießast und mehreren Schichten Lack sieht es an dieser Stelle schon besser aus. Das ganze ist dort zwar schon lackiert aber noch im Rohbau. Es werden noch einige wirklich schöne PE hier verbaut. Es kommt noch eine Türfassung für die geöffnete Tür hinein sowie der "Paravan"
hier der Gesamteindruck mit einigen aufgesteckten Aufbauteilen im Rohbau
Die Sache mit dem Paravan hat mich mal interessiert. Es hat mich zwar schon immer, auch bei der POW, etwas an einen "Minenotter" erinnert, ich konnte mir jedoch nicht vorstellen das solch schwere Einheiten auch über ein solches Geschirr verfügten. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt.
Hir mal ein Pic eines solchen Gerätes
Aus der Formulierung "Hun-Mines" könnte man schließen das es sich um ein Bild aus WK I. handelt. Das konnte ich leider nicht genau feststellen. Der Otter befindet sich in einer Halterung an der Wand der Aufbauten. Die Halterung ist aus PE. Das muß nacher wirklich prima aussehen.
Wenn das Ding nacher am Modell ist veruch ich da noch mal genauer drauf einzugehen. _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008 Beiträge: 2884 Wohnort: Augsburg
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Verfasst am: 02 Apr 2008 18:26 Titel: |
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Und weiter gehts....
Die meisten von uns machen ihre Geschütztürme beweglich. Das hat beim späteren Fotografieren den netten Effekt das Bilder ein wenig abwechslungsreicher werden. Wenn man allerdings 2x hinschaut kann man sehen das die Entfernungsmesser meistens stur geradeaus schauen. Auch bei meiner POW habe ich das nicht bedacht.
Ich gehe davon aus das die Servomotoren für die Geschütztürme elektrisch mit den Zielgebern gekoppelt waren. So ähnlich wie bei dem Uzo eines U-Bootes, bei dem die Lage des Zieles mechanisch und elektrisch an den Torpedovorhalterechner und die Torpedosteuerung übermittelt wurde. Immerhin war so eine Granate bei Kernschussweite durchaus auch mal 20 Sekunden und länger unterwegs. Dies dürfte bei der angestrebten Eindeckung des Zieles auch eine Rolle gespielt haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Geschütztürme beweglich zu machen ist nicht schwer, E-Mess Geräte auch nicht.
Als erstes einmal die entsprechende Stelle im Bauplan. Hier werden die Teile einfach miteinander verklebt.
Aus wenigen Teilen lässt sich schnell ein bewegliches Lager herstellen. In die Unterseite des linken Teiles (Optik) habe ich bereits eine kleine Scheibe eingeklebt die ich aus Sheet gescratcht habe. Sie soll der Achse stabilen Halt vermitteln. Rechts daneben ein Stück Spritzlingsrahmen als Achse, der grob ein wenig dünner geschliffen ist und an dem Klebeende wie ein Dum-Dum Geschoss kreuzweise aufgeschnitten ist um schön zu schmelzen und eine stabile Verbindung herzustellen. Wenn da beim späteren bewegen innen was bricht is Schluß mit flexibel....
Wiederum rechts davon eine kleine Scheibe, grob gescratcht, sie muss nicht toll aussehen. Nur halten und ein wenig Spiel haben und gut mit der Achse zu verkleben sein. Ganz rechts daneben der untere Teil der E-Meßanlage.
Nunmehr alles zusammengeklebt und in Mittschiffsposition
Rechts und links noch etwas PE nach Bauplan und leicht nach StB gedreht. Das hätte man auch aus Gießast machen können, aber danke Lion Roar! :D
An so was kann man sich sicher stundenlang austoben. Nach der ganzen Fummelei und dem Ausbessern am Shelterdeck habe ich so was mal gebraucht. _________________ NAVIGARE NECESSE EST
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